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Magazin: story

Copyright Basis-Bild: lynea/stock.adobe.com
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Im Land der Tüftler und Erfinder

Pan Tau! Der fliegende Ferdinand! Luzie, der Schrecken der Straße! Wer in den siebziger und achtziger Jahren aufwuchs, erinnert sich gewiss gerne an die tschechoslowakischen Serien und Märchenfilme, die damals im deutschen Fernsehen liefen. Heute sind die Tschechische und die Slowakische Republik zwei getrennte Staaten, und auch in puncto Kulturexporte hat sich einiges geändert: Vor allem Tschechien ist inzwischen für seine qualitativ hochwertigen Videospiele bekannt. Grund genug, unserem Nachbarland einen Besuch abzustatten und die dortige Games-Branche unter die Lupe zu nehmen.
Nein, auf dem Parkplatz stehen keine Trucks. Und am Empfang riecht es weder nach Benzin noch nach Motoröl. Stattdessen geht es im eleganten Aufzug hoch in den fünften Stock, wo SCS Software zuhause ist. Das unabhängige Prager Studio ist bei Brummi-Fans in aller Welt für seinen Euro Truck Simulator 2 (ETS2) und seinen American Truck Simulator (ATS) bekannt. Allerdings durchweht die Räumlichkeiten keine Fernfahrerromantik, sondern die Dynamik eines erfolgreichen AAA-Produzenten. Mit knapp 2700 Quadratmetern Fläche belegt SCS Software fast die komplette fünfte Etage des hochmodernen Bürogebäudes "The Greeline" im Stadtteil Prag 4, in unmittelbarer Nachbarschaft sitzen Firmen wie HP und Microsoft. Das Studio ist nach allen Regeln der Arbeitsergonomie gestaltet: Obwohl alle Räume durch einen elliptischen Gang miteinander verbunden sind, bieten Arbeitsbuchten genügend Rückzugsmöglichkeiten für konzentrierte Team-Arbeit. Wände, Böden und Decken sind aus Lärm schluckendem Material. Alle paar Meter gibt es Sitzgruppen, in denen sich Teams und einzelne Mitarbeiter besprechen können. Es gibt einen Yoga-Raum, einen Fitness-Raum und eine weitläufige Cafeteria mit einem imposanten Blick auf die Prager Vorstadt. Auch sonst will das Studio ein vorbildlicher Arbeitgeber sein: Laut Sebor sind 40 Wochenstunden das vorgeschriebene Limit; lieber verschiebe man einen Release-Termin, als den Mitarbeitern Crunch-Time zuzumuten.

Office-Odyssee
An den neuen Standort ist SCS Software vor gut zwei Jahren gezogen. "Wir haben uns viele Gedanken darüber gemacht, wie wir diesen Ort besonders behaglich machen können", sagt Sebor. "Nach 20 Jahren im Geschäft ist das jetzt schon unser achtes Office." Sebor ist sichtlich stolz auf sein Unternehmen, das 170 Mitarbeiter am Standort Prag beschäftigt. Hinzu kommen noch einmal rund 30 freie Mitarbeiter in Ländern wie der Slowakei und Neuseeland. "Seit dem Release des Euro Truck Simulator 2 im Jahre 2013 sind wir jährlich um rund 20 Mitarbeiter gewachsen", sagt Sebor. "Und es scheint nie genug zu sein, weil die Kunden immer mehr Inhalte wollen." Wachstum sein für sein Studio kein Selbstzweck, betont der CEO. Man wachse vorsichtig weiter, um die aktuelle Nachfrage zu bedienen – und um künftige Geschäftsmöglichkeiten wahrnehmen zu können, etwa bei VR und Konsolen.

Derweil versorgt das Studio die beiden ATS und ETS2 kontinuierlich mit Updates und Erweiterungen. "Wir versuchen, jedes Jahr einen großen Map-DLC für beide Games herauszubringen", sagt Sebor. Noch 2019 soll für den ETS2 ein DLC erscheinen, der Spieler bis ans Schwarze Meer fahren lässt. "Wir haben viele Spieler in der Türkei – und für die ist es super wichtig, Istanbul erreichen zu können", so Sebor. Für den ATS hat das Studio eine Karte des US-Staates Utah angekündigt. "Der nordamerikanische Kontinent ist riesig. Wir haben mit Kalifornien begonnen und fügen jedes Jahr einen oder zwei DLCs hinzu, um die Spielwelt zu erweitern", erläutert Sebor. Genau deshalb sieht er beim ATS das größere Potenzial. "Aber der ETS2 bringt momentan mehr Umsatz." Das Spiel schafft es als einer der wenigen Singleplayer-Titel regelmäßig in die Top 20 der meistgespielten Steam-Games. Sein amerikanisches Gegenstück kommt häufig in die Top 100, ist aber auch erst seit 2016 auf dem Markt. "Mehr als zwei Millionen Menschen spielen unsere Games mindestens einmal im Monat", sagt Sebor. "Wir haben einen starken Kern von Usern, die regelmäßig spielen. Und obendrauf noch die Gelegenheitsspieler und die neuen Spieler."

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Wachstum ist kein Selbstzweck
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Mit diesen Zahlen gehört SCS Software zur Elite der tschechischen Games-Firmen. Das mit Abstand größte Studio ist Bohemia Interactive: Die Arma- und Dayz-Macher publishen ihre Titel selbst und beschäftigen rund 400 Mitarbeiter an sieben Standorten im In- und Ausland. Das Headquarter befindet sich in Mníšek pod Brdy, 27 Kilometer südwestlich von Prag. 2019 hat Bohemia Interactive mit dem Survival-Shooter Vigor einen Xbox-Exklusivtitel herausgebracht, mit dem Sandbox-Spiel Ylands (Early Access) will das Studio nun auch eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Ein weiterer großer Entwickler sind die Prager Warhorse Studios, die 2018 das umstrittene Mittelalter-Spiel Kingdom Come: Deliverance herausbrachten – und 2019 von Koch Media gekauft wurden. Zu den größten Arbeitgebern der Branche zählt auch Madfinger Games aus Brno (Brünn), das Mobile-Titel wie Shadowgun entwickelt und rund 100 Entwickler beschäftigt. Daneben verzeichnet Tschechien eine ganze Reihe kleiner und mittelgroßer Games-Firmen, darunter bekannte Namen wie Amanita Design (Samorost), Wube Software (Factorio), Keen Software House (Space Engineers) sowie Beat Games (Beat Saber), das gerade von Facebook gekauft wurde. Wichtigster Produktionsstandort ist neben Prag die Stadt Brno, die mit https://brnogamedev.city auch eine Überssichtsseite im Netz betreibt. Einer Studie der Czech Game Developers Association (GDACZ) zufolge gab es 2018 insgesamt 76 tschechische Entwicklerstudios, die insgesamt rund 1600 Menschen beschäftigten. 2017 lag der Umsatz der Branche bei rund 88 Millionen Euro, für 2018 wurde eine Steigerung um 34 Prozent auf rund 116 Millionen Euro erwartet. Damit belegt Tschechien hinter Polen und Rumänien (vgl. IGM 15/2017 und 11/2019) Platz 3 der umsatzstärksten Games-Produzenten in Mittel- und Osteuropa.

Realismus und Fantasie
Die tschechische Games-Branche ist stark auf internationale Märkte ausgerichtet: Die meisten Studios erzielen zwischen 90 und 99 Prozent ihrer Umsätze im Ausland. Bei einer Gesamtbevölkerung von rund 10 Millionen Menschen ist der Binnenmarkt aber auch schlichtweg zu klein. Für SCS Software ist DACH der momentan wichtigste Markt. "Wir haben auch sehr gute Spielerbasen in den nordischen Ländern, Frankreich, der Türkei und Brasilien", berichtet Pavel Sebor. "In China ziehen unsere Produkte seltsamerweise ebenfalls." In Deutschland ist der SCS-Katalog in physischer Form via astragon erhältlich. 95 Prozent des Geschäfts seien aber bereits digital, so Sebor. "Boxen verleihen vor allem das gute Gefühl, für den Retail-Handel relevant zu sein." Doch was macht tschechische Spiele so besonders, dass sie in der ganzen Welt Anklang finden? Jakub Dvorský, Gründer und CEO von Amanita Design, sieht durchaus gewisse Grundmerkmale. "Es scheint, dass tschechische Spieleentwickler Realismus mögen – und hochkomplexe Systeme, die auf hochklassigem Engineering basieren. Beispiele sind Space Engineers oder der Euro Truck Simulator", sagt Dvorský, als wir ihn zum Interview bei der Reboot Develop Red in Kanada treffen. Natürlich habe er sich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie Amanita Design in dieses Muster passe. "Wir passen da aber letztlich ziemlich gut rein, weil wir das genaue Gegenteil machen. Bei uns ist alles handgezeichnet, fantasievoll und märchenhaft."
Den Grundstein für sein internationales Ansehen legte das Studio ab 2003 mit Point-and-Click-Adventures wie Samorost, Machinarium und Botanicula, die einen organischen, detailreichen Grafikstil mit Rätseln und meist stummen Protagonisten verbinden. Zuletzt hat Amanita Design das Comedy-Adventure Chuchel und das Kartenlegespiel Pilgrims veröffentlicht. Momentan arbeitet das Studio an dem düster-melancholischen Adventure Creaks. Die tschechische Games-Branche ist für Dvorský eine Ausnahmeerscheinung: "Ich mag, dass wir hartnäckig sind und unseren eigenen Weg finden wollen. Nur sehr wenige Studios kopieren westliche Games. Sie gehen ihren eigenen Weg. Das schätze ich, weil es heutzutage wertvoll ist." Ähnlich sieht es Pavel Sebor: "Tschechische Studios produzieren für kleinere Genres – das würden EA oder Activision nicht machen. Aber für uns ist das Genre groß genug für ein eigenes Geschäftsfeld – wir können darin Überdurchschnittliches bieten." Aus Sebors Sicht sind Tschechen traditionell ein Volk der Handwerker und technisch begabten Tüftler: "Ich glaube, das trifft auch auf die meisten Studios hier zu. Wir erfinden Dinge." Dvorský lobt, dass es in Tschechien "viele talentierte Leute, hochqualifizierte Techniker und tolle Künstler" gebe. "Das ist unser Vorteil – zusammen mit den niedrigen Lebenshaltungskosten."

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Nur sehr wenige Studios kopieren westliche Games
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Spielbare Geschichte
Sebor bemängelt allerdings, dass es nie ausreichend Fachkräfte für die wachsende Games-Industrie gebe. Vit Sisler von Charles Games pflichtet dem bei: "Die Industrie hat mit Personalknappheit zu kämpfen – genau wie in den Nachbarländern." Sisler ist Assistenzprofessor für New Media Studies an der Karls-Universität Prag, wir treffen ihn zum Interview auf dem Campus. Charles Games ist ein gemeinsames Projekt von Lehrkräften und Studierenden der Karls-Universität, Historikern der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und freischaffenden Künstlern. Erstes Ergebnis dieser Kooperation war das Spiel Attentat 1942, das die Besetzung des Landes durch die Nazis anhand von Zeitzeugen rekonstruiert. Mit seiner dialoglastigen Mischung aus interaktiven Comics und historischem Filmmaterial heimste das Spiel etliche Preise ein, darunter gleich mehrere Auszeichnungen bei den "Czech Game of the Year Awards". Derzeit arbeitet das Studio an Svoboda 1945, das mit einem ähnlichen Gameplay und Grafikstil aufwartet. Svoboda 1945 lässt Spieler in die Geschichte einer Kleinstadt im tschechisch-deutschen Grenzgebiet eintauchen: Der Krieg ist zwar vorbei und es herrscht wieder politische Freiheit ("svoboda"), doch die vergangenen Konflikte werden die Bewohner noch auf Jahrzehnte hinaus beschäftigen.

Die Entwicklung von Attentat 1942 wurde – als wissenschaftliches Projekt – vom Tschechischen Kultusministerium und der Technologie-Agentur der Tschechischen Republik unterstützt. Für Games im engeren Sinne gibt es laut Sisler derzeit keine direkte Förderung durch den Staat, über deren Einrichtung werde allerdings nachgedacht. "Vereinzelt werden tschechische Game-Studios bei internationalen Festivals von Regierungsorganisationen unterstützt", so Sisler. Bei der Gamescom 2019 wurde der Messestand von der staatlichen Agentur CzechInvest organisiert und finanziert, auch Charles Games war in Köln mit von der Partie. Wichtigstes Branchen-Event auf nationaler Ebene ist übrigens die Game Developers Session, die es bereits seit 2003 gibt. 2019 fand die Konferenz am 29./30. November im Prager National House of Vinohrady statt.

Kaum Förderung
Eine wichtige Vernetzungsrolle spielt mittlerweile die Czech Game Developers Association, die erst im Herbst 2018 gegründet wurde. Eines der Hauptziele der GDACZ ist eine stärkere staatliche Games-Förderung. "Das Problem ist, dass die Unterstützung der Games-Industrie nicht über Absichtserklärungen hinausgeht. Es mangelt an einer Umsetzung in Forschung, Entwicklung, Innovationsförderung, Kulturförderung, Export- und Investitionsförderung sowie der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen", heißt es im aktuellen GDACZ-Positionspapier. Wobei nicht alle tschechischen Entwickler Wert auf eine solche Förderung legen. "Wir wollen das gar nicht von der Regierung", sagt Jakub Dvorský. "Wir wollen einfach nur stabile Bedingungen." An der derzeitigen Regierung unter Premierminister Andrej Babiš und Präsident Miloš Zeman lässt Dvorský kein gutes Haar: "Wir haben also furchtbare Politiker. Wir beten dafür, dass wir ein demokratisches Land bleiben, denn leider bewegen wir uns gerade in dieselbe Richtung wie Polen und Ungarn." Hoffnung gebe es aber nach wie vor, sagt Dvorský. Erst Mitte November demonstrierten in Prag Hunderttausende gegen den Regierungskurs.

Staatliche Förderung hin oder her: Fakt ist, dass sich die tschechische Games-Branche immer stärker aus den Hochschulen speist. "Momentan wird Spieleentwicklung an der Karls-Universität in Prag, der Masaryk-Universität in Brno und der Tschechischen Technischen Universität Prag unterrichtet", sagt Vit Sisler, der sich als Wissenschaftler sehr gut in der akademischen Szene auskennt. "Art Design wird an der Westböhmischen Universität in Pilsen sowie an der Akademie für Kunst, Architektur und Design Prag gelehrt. Die Film- und Fernsehfakultät der Akademie der Musischen Künste bereitet derzeit einen neuen Studiengang für Game Design vor." In absehbarer Zeit könnten also noch deutlich mehr Fachkräfte aus dem Inland kommen – was der tschechischen Games-Branche einen weiteren Schub verleihen dürfte.

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Wir wollen
einfach nur stabile Bedingungen
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Retail-Check
Zum Abschluss unseres Tschechien-Besuchs widmen wir uns der dortigen Handelslandschaft. GameStop, Saturn und Media Markt sind nicht auf dem tschechischen Retail-Markt vertreten.
Der mit Abstand größte Fachhändler ist die Firma JRC, die bereits 1988 von Jirí Richter gegründet wurde. JRC betreibt 35 Filialen in ganz Tschechien, die meisten davon in Prag. Wir besuchen den Store im Einkaufszentrum Westfield Chodov: Tschechiens größte Mall liegt unmittelbar an der Station Chodov der U-Bahn-Linie C, etwas außerhalb des Stadtzentrums. Die Mall umfasst 300 Shops mit insgesamt 100.000 Quadratmetern Verkaufsfläche; jedes Jahr kommen 13 Millionen Kunden hierher. Das JRC Gamecentrum befindet sich im Erdgeschoss des Einkaufszentrums und erinnert in Angebot und Grundriss stark an übliche GameStop-Filialen: Die Produkte stehen dicht an dicht, Merch und Zubehör spielen eine mindestens ebenso große Rolle wie die Spiele selbst.

Der Bereich mit den PlayStation-Produkten nimmt einen Großteil der linken Shop-Seite ein. Es gibt eine Vitrine mit DualShock- und Nacon-Controllern, Controller Carry Cases von Numskull, PSVR-Halterungen von Bigben sowie diverse PlayStation-Gutscheinkarten. Im PC-Bereich des Shops gibt es – natürlich! – den Euro Truck Simulator 2 zu kaufen, aber zum Beispiel auch eine Sammelausgabe der tschechischen Point-and-Click-Reihe Polda. In einer Vitrine liegen Mäuse von Logitech, Razer und MSI – und eine "Mouse for Hackers" der tschechischen Firma Connect IT. Der eigentliche Merch-Bereich bietet die üblichen Action- und Funko-Figuren, Kuscheltiere, Kappen und T-Shirts, Geldbeutel, Schlüsselanhänger, Tassen, Trinkflaschen und Brettspiele. Xbox und Nintendo sind bei JRC natürlich auch mit gut gefüllten Vitrinen vertreten, Nintendo bietet sogar eine recht große Auswahl an Labo-Bastelsets. Abgerundet wird das Ganze von Gutscheinkarten (Steam, Paysafe, Amazon etc.) und diversen Thrustmaster-Lenkrädern. Gesamteindruck: JRC hat ein eng gestaffeltes, aber insgesamt doch sehr gut sortiertes Sortiment an Gaming-Ware.

Merch dominiert
Ein weiterer tschechischer Händler ist die Firma Xzone, die landesweit fünf Filialen betreibt. Wir besuchen den Shop "Praha Anglická", der unweit des Hauptbahnhofs in einer Seitenstraße liegt. Der schlauchartige Laden wird von mehreren kleiderschrankhohen Vitrinen dominiert, in denen Merch und neue Konsolenspiele stehen. Laut Eigenbeschreibung konzentriert sich diese Filiale stärker auf Merch als die zweite Hauptstadtfiliale "Praha Vinohrady": Die Palette an Games ist schmaler und zielt auf Vorbesteller ab. Auch Xzone verkauft Action- und Funko-Figuren, Kappen, T-Shirts und Brettspiele. Ein exklusives Merchandising-Produkt ist das Art Book zu Kingdom Come: Deliverance, das Xzone gemeinsam mit den Warhorse Studios produziert hat. Insgesamt ist dem Shop deutlich anzumerken, das er auf Touristen abzielt, die in den vielen Hotels um Hauptbahnhof und Wenzelsplatz übernachten. Für einen Spontankauf eignet sich der Shop jedenfalls ganz gut.

Fazit: Die tschechische Games-Industrie ist weniger auf Blockbuster ausgerichtet als die des Nachbarn Polen. Dafür glänzt sie gerade bei hochwertigen Nischenprodukten wie Simulatoren und Point-and-Click-Games. Diese Produkte sind dann auch im tschechischen Spielehandel zu finden – wobei der weitaus größte Umsatz im Ausland gemacht wird. (Achim Fehrenbach)